Gesundheit & Nahversorgung

  • Welche Möglichkeiten der Heilung und Erholung bieten wir?
  • Wie ist der Zugang zu medizinischer Versorgung organisiert?
  • Wie achten wir auf gesunde Ernährung?

Essbare Stadt Andernach

Wo auf öffentlichen Grünflächen andernorts oft die Devise „betreten verboten“ gilt, heißt es in Andernach seit 2010 „Pflücken erlaubt“. Der neuartige Ansatz der Nutzung öffentlicher Grünflächen durch Nutzpflanzen hat inzwischen auch weit außerhalb der Stadtgrenzen von Andernach für Begeisterung gesorgt.

http://www.andernach.de/de/leben_in_andernach/es_startseite.html

 

Äpfel saften in Gatschow

Die Straßenäpfel sind reif und verrotten am Straßenrand? Nicht in Gatschow, einem kleinen Dorf im Landkreis Demmin, wo das Landkombinat Gatschow aktiv wurde. Dort wurden säckeweise Äpfel gesammelt, gewaschen und mit Freiwilligen in 10 Tagen zu über 5000 Liter Saft verarbeitet. Dazu kam eine selbst konstruierte Saftstraße zum Einsatz: Kartoffelwaschanlage, umgebauter Asthäcksler, Presse, Pasteurisier- und Abfüllanlage:

https://www.landkombinat.org/

 

Yogastadt Meinberg

Durch den Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen entstand die Initiative Yogastadt Bad Meinberg. In der Zwischenzeit gilt Bad Meinberg als die führende europäische Tourismus-Destination im Wachstumsmarkt Yoga. Ein Beispiel, wie Dörfer Nischenangebote entwickeln und zum Erfolg führen können.

www.yogastadt.de

 

Gesundheitshütte Mannebach

Ein “Bewegungs- und Kommunikationsraum für die Zukunft”, das ist die Gesundheitshütte in Mannebach. Sie besteht aus einem modernen, mit Smart-Card zu steuernden Gerätepark, einem Cardio-Fahrrad, einem Laufband sowie einer Gleichgewichtstrainingsscheibe, wird von ehrenamtlichen Helfern betrieben und ist zeitlich flexibel von 6:00 Uhr bis 22 Uhr gegen einen kleinen Betrag nutzbar. Mehr als ein Drittel der Mannebacher und Bewohner umliegender Gemeinden nutzen das Angebot regelmäßig. Auch zwei Trainingsgruppen mit über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürgern üben hier unter Anleitung einer Physiotherapeutin. Vorbild war Finland. Dort absolvieren Senioren vor der Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung ein Gesundheitstraining und ein Großteil geht danach wieder nach Hause, weil es ihnen besser geht.

http://www.mannebach.info/

Heimenkirch macht mobil

An insgesamt zwanzig Tagen in den Monaten Mai bis einschließlich August sind die Heimenkircher Bürger eingeladen auf ihr Auto zu verzichten und zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Wer mitmacht, meldet sich an und verzeichnet seine autofreien Tage in einem Aktionskalender. Am Ende gibt es eine Verlosung für die Autofreien, mit Gewinnen von örtlichen Sponsoren. Bewegung pur. Auch die Umwelt profitiert davon.

http://www.heimenkirch.de/de/unsere-heimatgemeinde/heimenkirchmobil/aktuelles/

http://www.heimenkirch.de/

Nahversorgung

 

s`Lädele in Schienen

Gelingende Nahversorgung –  Mit der Schliessung eines Dorfladens geht nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit sondern auch ein sozialer Treffpunkt verloren. Was man dagegen tun kann? Die Bürger des Ortsteils Schienen der Gemeinde Öhningen haben kurzerhand einen eigenen Dorfladen gegründet. Von einer Bürgerinitiative getragen wurde dort 2006 im ehemaligen „Milchhäusle“ der neue Dorfladen „s’Lädele“ eröffnet. Der versorgt nun mit Lebensmitteln und mit Möglichkeiten zur Begegnung, ein soziales „Non-Profit-Geschäft“.

http://www.laedele-schienen.de

 

Genossenschaftsladen in Veckenstedt

Nachdem die alte Kaufhalle wegen zu geringem Umsatz geschlossen wurde, schlossen sich die Veckenstedter Bürger zu einer Genossenschaft zusammen und bauten die alte Kaufhalle mit viel ehrenamtlichen Einsatz zum dorf-eigenen, barrierefreien Veckenstedter Landmarkt um. Der bietet nun nicht nur regionale Produkte an, sondern verfügt auch über eine Bank und Post.

Video: www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/b/video-161500_zc-683092b3_zs-40ac9c15.html

https://leader-harz.de/wp-content/uploads/sites/2/2017/12/2017-11-23_VST_Landmarkt-Veckenstedt.pdf

 

Mietregalsystem Altenkirchen

Der Regionalladen UNIKUM in Altenkirchen bietet ein Mietregalsystem an; seine Öffnungszeiten sind wesentlich von der Mitwirkung der lokalen Anbieter und weiterer ehrenamtlich Engagierter abhängig. Der Regionalladen geht dabei über die reine Funktion einer Verkaufsstelle hinaus, weil er zusätzliche Angebote in Form eines Aktivitäten- und Informationszentrums bündelt, die sich an Besucher aus dem Ort, aus der Region und darüber hinaus richten.

http://unikum-regionalladen.de/