Wir machen aus Eurem Geld etwas Schönes – gerne geschehen!

Wir verhalten uns oftmals Geldgebern gegenüber so, als würden nur wir aus der Partnerschaft etwas gewinnen und müsste unendlich dankbar sein. Doch das Geld ist ohne uns genauso wirkungslos wie wir ohne das Geld. Wir brauchen einander. Menschen und Organisationen, die mit ihrem Geld Gutes tun wollen, sind auf aktive Menschen wie uns angewiesen, denn ihr Geld alleine kann überhaupt nichts erreichen. Und wir sind auf Menschen angewiesen, die unsere Vorhaben finanziell unterstützen.

Wenn wir potentielle Geldgeber ansprechen, bitten wir also nicht um Geld, sondern bieten eine win-win-Partnerschaft. Vielleicht macht das gar keinen Unterschied in den Worten, die wir nutzen. Doch es macht einen riesigen Unterschied in unserer Haltung, darin, ob wir in voller Größe dastehen können oder ob wir uns klein fühlen.

Was brauchen wir also wirklich? Ein tolles Konzept oder eine mitreißende Vision. Etwas, das so schön und überzeugend ist, dass Menschen beteiligt sein möchten. Und es gibt im kleinen wie im großen Rahmen immer wieder Menschen, die so gerne etwas bewirken möchten, doch die Zeit dafür nicht haben. Sie freuen sich ehrlich, wenn sie wenigstens durch einen finanziellen Beitrag Teil des Vorhabens sein und “wir” sagen dürfen. Wir bitten nicht um Geld, wir bieten Wir-Gefühl und Teilhabe an etwas fantastischem: der Veränderung der Welt zum Besseren. Die Frage an Geldgeber ist daher keine andere als an alle anderen Mitstreiter, die wir suchen: “Möchtest Du beteiligt sein? Ist das etwas, was Dein Engagement wert ist, etwas, an dessen Notwendigkeit und Wirkung Du glaubst?”. Bei einem Ja auf diese Frage dürfen sich dann Menschen unterschiedlich beteiligen: einige mit Zeit, einige mit Geld. 

von Monia, Team Dörfer im Aufbruch

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