Dudensen

Natürlich und anpackend

Der Ort lebt von starken Zusammenhalt seiner rund 555 Einwohner. Die zum Großteil noch intakten bäuerlichen Familienstrukturen sorgen aus sich heraus für eine gesunde Familien- und Nachbarschaftshilfe. 20 Unternehmer und 18 Landwirte können gut 100 Arbeitsplätze im Dorf bieten.

Der Dorfgemeinschaftsverein

Im Mittelpunkt steht der Dorfgemeinschaftsverein, der für die Umsetzung aller Dorferneuerungsmaßnahmen zuständig ist und auch alle anderen Dudenser Vereine und Projekte koordiniert. Er informiert alle Bürger regelmäßig über das Geschehen und arbeitet auch an Projekten, die direkt aus Vorschlägen der Mitglieder entstehen.
Es wurde der Kindergarten erneuert, die Dorfmitte gepflastert, Straßen mit Beleuchtung ausgestattet und an zentraler Stelle ein Mehrgenerationen-Spielplatz mit Bolz-, Boule- und Beachvolleyplatz und einem Storchennest errichtet. Der Grillplatz mit Schutzhütte und sanitären Anlagen wurde ausgebaut und ein Kuhstall zur Arztpraxis umgebaut. Auch eine Energiegenossenschaft wurde gegründet, mit dem Ziel ein Nahwärmenetz zu errichten und zukünftig möglichst viel erneuerbare Energien zu nutzen.
Für den Nachwuchs gibt es neben der Jugendfeuerwehr eine Kinderfeuerwehr und die Jugendgruppe des Schützenvereins. Die Senioren treffen sich bei regelmäßig stattfindenden Seniorennachmittage. Die Landfrauen von Dudensen organiseren Moorführungen, Vorträge und Backtage.

Eine multifunktionale Kirche

Bemerkenswert in Dudensen ist die multifunktionale Nutzung der Kirche. Nachdem das Pfarrhaus und der Gemeindesaal veräußert werden mussten, entschied sich das Dorf die Kirche auch als Gemeindesaal und Veranstaltungsort zu nutzen. Sie hat sich seither zu einer lebendigen Drehscheibe im Ort entwickelt.

Respekt und Schutz für Natur und Kultur

Viel Wert legen die Dudenser auf den Schutz ihrer Kultur-Landschaft und der Natur. Sie setzen auf Innenentwicklung und nicht auf Neubauflächen, um den Dorfkern zu stärken und die Natur um Dudensen herum, das “Dudenser Moorgeest”, zu schützen. Moore werden entkusselt, Bäume an Wegesrändern gepflanzt, Blühstreifen und Wildblumenfelder errichtet, Brachflächen aufgeforstet. Auch alte Obstsorten werden angebaut und eine alten Haustierrasse, das Harzer Höhenvieh, hat in Dudensen wieder ein zuhause gefunden. Ein inzwischen 45 Hektar großes Waldstück am Dorfrand beruht auf einer Initiative von Vätern in Dudensen, die vor 30 Jahren Bäume für ihre Kinder pflanzten. Mittlerweile wird diese Aktion fortgeführt.

Der Initiative des Mühlenvereins Dudensen ist es zu verdanken, dass die in der Region einmalige Bockwindmühle saniert und wieder in Betrieb genommen worden ist.

http://dg-dudensen.de/