Energie & Umwelt

  • Welche Angebote für ein nachhaltiges Leben haben wir?
  • Woher kommt unsere Energie?
  • Wie berücksichtigen wir die Ökologie in unseren Aktivitäten?
Erneuerbare Energien in Nebelschütz

Einige Dächer des Dorfes sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. So kann zum einen Strom selber produziert werden, zum anderen können die Dachflächen, wie etwa beim Gebäude des Steinbruches Miltitz, verpachtet werden. Der Kindergarten der Gemeinde ist nicht nur mit einer Photvoltaikanlage bestückt, sondern ist auch komplett aus nachhaltigen Materialien wie Holz und Lehm gebaut.

Vrees – ein frühes Bioenergiedorf

Seit 2013 ist die 1700-Kopf große Gemeinde Vrees offiziell ein Bioenergiedorf. Schon vor zwanzig Jahren hat man hier allerdings die Notwendigkeit der Energiewende klar erkannt und die erste Holzhackschnitzelanlage angelegt, die heute 100 Haushalte und den Kindergarten versorgt. Gegenwärtig produziert Vrees mit seinen zusätzlichen zwei Biogasanlagen, 206 Photovoltaik- und sieben Windkraftanlagen weit mehr als seinen doppelten Strombedarf und schafft damit auch Einkommensquellen und Arbeitsplätze.

www.vrees.de

Unabhängikeit von fossilen Brennstoffen in Rettenbach

Das Gemeindehaus und der Kindergarten werden von einem Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgt. Der überschüssige Strom wird in das Netz eingespeist, ebenso wie der Strom, der von der großen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeinschaftshauses erzeugt wird. Zahlreiche große, private Sonnenkraftwerke und viele kleinere auf den Dächern des Dorfes sorgen dafür, dass Rettenbach auch als das Solardorf im Allgäu bekannt ist. Rettenbach besitzt außerdem die deutschlandweit erste SB-Tankstelle für reines Pflanzenöl. Fast alle Autos fahren hier mit Rapsöl.

Mit Gemeinsinn und erneuerbaren Energien für die Natur in Loikum

Jeden Herbst kommt die Dorfgemeinschaft für Pflege- und Pflanzaktionen zusammen. Auf diese Weise wurden schon zahlreiche Kilometer Wirtschaftswege begrünt, die Wiederansiedlung von Vögeln, Kleintieren und Insekten ermöglicht und verschiedene Biotope im Umfeld des Dorfes miteinander vernetzt. Mit seinen zwei Biogasanlagen und Photovoltaik-Dächern erzeugt Loikum weit mehr Strom als die Loikumer landwirtschaftlichen Betriebe und Haushalte verbrauchen. Eine mit Pellets betriebene Verbundanlage versorgt den Kindergarten, die Bürgerhalle, Feuerwehrgebäude und den Jugendkeller mit Wärme. Vor kurzem haben die Loikumer außerdem eine E-Bike-Ladestation auf ihrem Dorfplatz errichtet.

www.loikum.de

Duchroth – ein Hotspot der Biodiversität

Der mittelalterliche Wehrgraben wurde zu einem Ringpfad umgestaltet, der Zugang oder Einblick gewährt in zahlreiche Grünanlagen und Bauerngärten des Ortes. Die schmalen Bürgersteige in ihrem Ortskern haben die Duchrother aufgebrochen und in Blumenbeete für geschützte und seltene heimische Arten verwandelt. Dank dieser Liebe für die eigene Pflanzenwelt wurde Duchroth zu einem der 30 Hotspots der Biodiversität in Deutschland ernannt.

www.duchroth.de

Braunichswalde – vom Uranerz zum Biotop

Das ehemalige Aufbereitungsgelände für Uranerze wurde in Felder, Wiesen und Wälder verwandelt. Ein beeindruckendes Biotop ist dadurch entstanden. Der Waldbestand ist durch Baumpflanzungen von 6,7 Hektar auf wieder 51 Hektar gewachsen. Auch andere Außengelände werden mit viel Hingabe gemeinschaftlich gepflegt, wie z.B. der Sportplatz.

www.braunichswalde.de

Ökofilmtour: mobiles Kino in Brandenburg

Mobiles, lokales und ökologisches Kino. In Kitas oder Altenheimen, in Schulen und Hochschulen, in Bibliotheken, Gaststätten, Filmmuseen, Dorfkirchen, Kulturzentren oder am Bahnhof finden sich in Brandenburg seit sechs Jahren jedes Frühjahr Jung und Alt, Experte und Laie zusammen, um gemeinsam lokales Kino zu genießen und über Ideen für Umwelt, nachhaltige Energiegewinnung und die Verantwortung für die Welt zu diskutieren.

www.oekofilmtour.de

Utopie wird Wirklichkeit: ReGen-Villages

Ein Ort, an dem man völlig unabhängig und nicht auf Lebensmittel aus dem Supermarkt und Strom von großen Anbietern angewiesen ist? Wem dieser Gedanke zusagt, wird das „ReGen Villages“-Projekt lieben. Eine Vision nachhaltiger und autarker neuer Dörfer, der erste Prototyp wird in Holland realisiert.

http://www.regenvillages.com/

Ein neues Dorf in Ahrensburg

Die Idee vom Dorf neu erfinden. Auf einem 6.5 Hektar großen Gelände entstanden in Ahrensburg in modernisierten Alt- und Neubauten 100 Wohnungen in 15 Hausgemeinschaften. Rund 40 Prozent der Flächen ist für Gewerbe bestimmt. Aus einer Baugemeinschaft wurde ein Dorf. Die Bewohner haben geschafft, wovon viele träumen: ein nachbarschaftliches Leben zu organisieren, natur- und stadtnah, ökologisch und gemeinschaftlich.

www.allmende-wulfsdorf.de

Klima-Kommune Saerbeck

Seit 2009 gehen sind die Saerbecker auf dem Weg und haben viel erreicht. Sie erzeugen dreimal so viel grünen Strom aus Wind, Sonne und Biomasse wie im Ort verbraucht wird. Die Kommune gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Sachen Grüne Energie und Klimaschutz weiter: An Schüler, Politiker, Wissenschaftler. Besucher aus aller Welt kommen nach Saerbeck, um über Klimaschutz zu lernen und sich über den Saerbecker Weg zu informieren.

http://www.klimakommune-saerbeck.de

Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=oueKkF1ZjVA

Das Earthship in Tempelhof

Die Gemeinschaft Schloss Tempelhof hat ein innovatives Gebäude entwickelt, das sich selbst heizt, sein Wasser liefert und Essen produziert. Es braucht keine teure Technologie, recycelt seinen eigenen Abfall und hat seine eigenen Energiequellen. Es kann überall und von jedem gebaut werden, aus Dingen, die die Gesellschaft wegwirft.

www.earthship-tempelhof.de

Nahwärmegenossenschaft in Meinheim

Meinheim verfügt über zwei Biogasanlagen und zusammen mit knapp 50 Photovoltaik-Anlagen erzeugen die Meinheimer dadurch die siebenfache Verbrauchsmenge ihres Ortes. Rund 100 Einwohner des Dorfes gründeten eine Nahwärmegenossenschaft, um die Wärme aus den Biogasanlagen des Ortes zu nutzen. Sie versorgt nun über 80 Prozent des Dorfes mit Nahwärme.

www.meinheim.de/index.php/de/gruppen/genossenschaften/nahmwaerme-meinheim-eg

Video: www.youtube.com/watch?v=xzTk6ZXgi-g

Erneuerbare Energien als Gemeinschaftsprojekt in Oberrosphe

Seit 2007 ist Oberrosphe offiziell ein Bioenergiedorf. Die Umstellung auf erneuerbare Energien sollte als ein Gemeinschaftsprojekt gestaltet werden, deshalb wählten die Bürger und Bürgerinnen die Genossenschaft als Gesellschaftsform. Ein neues Nahwärmenetz wurde im Ort verlegt und am Ortsrand ein Biomasseheizwerk erstellt, das mit Holzhackschnitzel betrieben wird. Für die Stromerzeugung wurde eine Photovoltaikanlage montiert.

http://www.bioenergiedorf-oberrosphe.de/images/wissenstransfer/flyer.pdf