Partizipation & Vernetzung

  • Wie und wo findet Begegnung statt?
  • Welche Entscheidungsräume gibt es?
  • Wie wird Gemeinschaft entwickelt?
Starkes Ehrenamt in Vrees

Fast jeder Bürger ist in Vrees einer der 41 Gruppen und Vereine aktiv. Durch viel Eigenleistung war es möglich die öffentlichen Baumaßnahmen der vergangenen Jahre zu realisieren. Der frühere Müllplatz wurde zum Beispiel zu einem grünen Rastplatz mit Hütte umgestaltet. Alle zwei Jahre verleiht die Gemeinde einen Ehrenamtspreis.

www.vrees.de

Zivilgesellschaftliche Teilhabe in Trebnitz

Neben der internationalen Bildungs- und Begegnungsarbeit engagiert sich Schloß Trebnitz e. V. stark im Bereich der regionalen zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Nachgewiesenermaßen sind bürgerschaftliches Engagement und eine konstruktiv-kritische Bevölkerung integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Region. So initiiert und unterstützt der Verein unterschiedliche Ideen, Vorhaben und Projekte mit dem Ziel, den Ort Trebnitz und seine Umgebung durch die aktive Beteiligung der Bürger für alle Bewohner und Gäste lebenswerter und attraktiver zu gestalten.

www.schloss-trebnitz.de

Selbstbestimmung in Rettenbach

Selbstbestimmung ist Teil des Selbstverständnisses der 830 Rettenbacher. Als die Gemeinde 1978 im Laufe der Gebietsreform ihre jahrhundertealte Tradition der Selbstverwaltung verliert, ist das ein traumatisches Erlebnis. Die Eigenständigkeit wird 1993 nach langen Auseinandersetzungen wieder zurückerobert, und der Tag der “Befreiung” ist seither der örtliche Feiertag.

Die Dorfgemeinschaft in Loikum

Das Organ hierfür ist die Loikumer “Dorfgemeinschaft”, ein informelles Gremium, zu dem sich alle 19 Gruppen und Vereine in Loikum zusammengeschlossen haben, nach dem Motto “Keiner kann alles, niemand kann nichts, und gemeinsam schaffen wir viel”. Hier widmet man sich den wichtigen Fragen rund um die Verbesserung der Lebensqualität, des bürgerlichen Miteinanders, der Entwicklung des sozialen und kulturellen Lebens, den Erhalt des Dorfcharakters oder dem Schutz der Umwelt.

www.loikum.de

Horst – ein aufgewecktes Dorf

Zahlreiche ehrenamtliche Aktionen der Bürger rund um ihr Dorf zeugen von dem gelebten Engagement, ausgehend von einer Dorfwerkstatt und dem sehr aktiven Heimat- und Bürgerverein, der sich nicht nur die Bewahrung des dörflichen Brauchtums, sondern vor allem auch die Schaffung einer lebenswerten und sozialen Umwelt, unter besonderer Berücksichtigung der Kinder und Jugendlichen, auf die Fahnen geschrieben hat.

www.hs-horst.de

Bürgerbegehren in Heinersdorf

Im Dorf steht ein altes Herrenhaus, von allen aufgegeben. Das im Eigentum der Gemeinde befindliche historische Gebäude scheint allen Verantwortlichen ein Klotz am Bein zu sein und wurde dem Verfall preisgegeben. Als das “Schloss”, wie das Haus liebevoll von den Heinersdorfern benannt wird, an einen Investmentfonds verkauft werden sollte, regte sich Widerstand und eine Bürgerinitiative gründete sich, die mit einem Bürgerbegehren den Verkauf verhinderte. Es bildete sich eine Arbeitsgruppe im Dorf, die ein tragfähiges Nutzungskonzept erarbeitete und die Gemeinde überzeugte, in die Planung zu gehen. Heute liegt eine Baugenehmigung vor und werden verschiedenste Förderanträge gestellt, um die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses beginnen zu können.

www.schloss-heinersdorf.info

www.facebook.com/HeinersdorferInfoseite

Sozial-kultureller Halt im Vereinsleben in Gladigau

Gladigau ist durch ein starkes generationsübergreifendes Vereinsleben geprägt. In seinen neun Vereinen sind gut 95 % der Dorfbewohner miteinander vernetzt und organisiert. Der älteste Verein, der Männerchor, wurde schon im Jahr 1871 gegründet! Das führt zu einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Kommune, Kirche und Bewohner und ist auch ein Grund für den Zuzug von Familien.

www.mein-gladigau.de

Braunichswalde  – vielseitig, lebendig, beliebt

Zuzug nach Braunichswalde? Das könnte schwierig werden, die Gemeinde mit ihren knapp über 600 Einwohnern ist beliebt. Sie ist lebendig, vielseitig, mit einem hohen Engagement der Bürger, Vereine und einheimischen Betriebe. Über das ganze Jahr hinweg gestalten zahlreiche Feste und Aktivitäten das Leben im Ort, vom Osterfeuer, zum Hexenfeuer, über das Maibaumfest, das Pfingstturnier bis hin zum überregional bekannten Pyramidenfest am ersten Advent. Der Gemeinschaftssinn gehört hier zum Dorf wie die Kirche zum Ortsbild, sagen die Bewohner.

www.braunichswalde.de

Gemeinsames Gestalten im Verein Benroth e.V.

Rund ein Drittel der 335 Bewohner ist Mitglied in dem gemeinnützigen Verein Benroth e.V., der sich über verschiedene Ausschüsse der Verschönerung des Ortes, der Ökologie im Ortsbild, der Heimatpflege und dem Erhalt und der Förderung der Dorfgemeinschaft widmet. Es gibt eine Gruppe für Dorf und Natur, einen Fest-Ausschuss, einen Advents-Ausschuss, eine Arbeitsgruppe für Senioren und eine für Kinder Jugend Freizeit.

Kommuniktions- und Kulturzentrum (KUK) in Balow

Das KUK ist die Drehscheibe für alle sozialen und kulturellen Aktivitäten in Balow, von der Organisation der Kinder- und Jugendarbeit, über den Unterhalt von Interessengemeinschaften, bis hin zur Durchführung von Ferienfreizeiten und Trainingslagern. Die Kulturarena, eine Außenanlage mit 200 überdachten Sitzplätzen und einer 180 qm großen Tanzfläche mit Bühne sowie einen Grillplatz, schafft einen weiteren einladenden Rahmen für soziales Miteinander und Begegnung.

www.gemeinde-balow.de

Europäisches Forum Gemeindepower

Das Forum Gemeindepower ist für Menschen, die die Idee vom Miteinander, von Wandel und Zukunftsgestaltung im ländlichen Raum in eigener Verantwortung anpacken. Gemeinden aus fünf deutschsprachigen europäischen Ländern (CH, D, A, B, I) kamen beim ersten Forum 2017 zu einem internen Erfahrungsaustausch über erfolgreiche und nachhaltige Dorfentwicklung zusammen. Das Motto: „Vernetzt denken – ‚GLokal‘ handeln“

https://translakeorg.wordpress.com/

Video: https://www.youtube.com/watch?v=AUD6gQXcxw8

Kultur im Kloster in Posa

Der Verein „Kultur- und Bildungsstätte Kloster – Posa e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den historischen Ort eines ehemaligen Klosters wiederzubeleben. Das Konzept Posa sieht vor, Angebote vor allem in den Bereichen der Kultur und Bildung zu schaffen, die Vernetzung und den Austausch in diesen Disziplinen zeitgenössisch und nachhaltig zu fördern, sowie Aspekte des gemeinschaftlichen Lebens miteinander zu vereinen.

http://www.kloster-posa.de

Initiative Dorf.Land.Zukunft in Elte

Die Initiative Dorf.Land.Zukunft ist als Mitmach-Werkstatt gedacht und hat den Ort wieder zum Leben erweckt. Von der Nahversorgung, über Mobilität, Angebote für Kinder und Wohnen im Alter. Das Motto: “Gemeinsam bündeln wir Ideen und Kräfte aus Elte. Für Elte”

www.elte.de

www.dorflandzukunft.de

Gemeinschaftsgarten Irrel

“Hand in Hand für Irrel” nennt sich eine Bürgervereinigung, die unter anderem einen Gemeinschaftsgarten initiierte. Das Grundstück wurde von einem Bürger zu unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung gestellt. In dem Garten wird nicht nur gemeinsam gepflanzt und geerntet, sondern auch gegessen und gefeiert. Der Gemeinschaftsgarten fördert die Orts-Gemeinschaft und die Integration der Neubürger/innen mit Migrationshintergrund.

http://www.irrel-eifel.de/buerger/hand-in-hand-fuer-irrel/

Dienstleistungsbörse in Hoetmar

Unter dem Namen „Kleine Hilfen – Geben und Nehmen“ ist in Hoetmar eine generationenübergreifende Dienstleistungsbörse am Entstehen. Bürger unterstützen Bürger, vernetzen sich, geben Hilfe, Geselligkeit und nehmen Einsamkeit.

https://hoetmar.de/index.php/dek/projekte/90-05-generationenuebergreifende-dienstleistungsboerse

Bürgerforum in Oberndorf

Das Forum in Oberndorf ist eine regelmäßige, offene Bürgerversammlung, die nach bestimmten Regeln zum besseren Miteinander abläuft. Hier treffen sich alle Bürger, die sich für eine zukunftsfähige Region, für den Erhaltung und die Steigerung der Lebensqualität aller Bewohner des Ortes interessieren und sich dafür auch einsetzen wollen.

http://www.die-oberndorfer.de/48-0-Forum.html

Hand in Hand in Amtzell

Eine Senior-Junior-Partnerschaft. Über ein ganzes Jahr lang betreuen zwei Siebtklässler einen älteren Bürger oder eine ältere Bürgerin der Gemeinde. Sie helfen ihnen beim Einkauf, am Computer, erklären das Internet, das Handy oder machen einen Spaziergang zusammen. Umgekehrt lernen die Jugendlichen dabei etwas über das Leben und über die Geschichte des Dorfes.

https://www.amtzell.de/

Die Infozelle in Böddenstedt

Eine ehemalige Telefonzelle wurde in der Dorfmitte aufgestellt und umfunktioniert zu einem   Informationspunkt für alles, was das Dorf zu bieten hat, von Infoblättern zur Dorfgeschichte, über aktuelle Veranstaltungen bis hin zu lokalen Wanderwegen.

https://boeddenstedt.blogspot.de/

Multifunktionale Kirche in Dudensen

Nachdem das Pfarrhaus und der Gemeindesaal veräußert werden mussten, entschied sich das Dorf die Kirche auch als Gemeindesaal und Veranstaltungsort zu nutzen. Sie wurde entsprechend umgebaut und hat sich seither zu einer lebendigen Drehscheibe im Ort entwickelt.

http://dg-dudensen.de/

Das Heubodenhotel in Hagedorn

In Eigenregie hat die Dorfgemeinschaft einen alten Stallbereich zu ihrem Dorfgemeinschaftshaus und zu einem Heubodenhotel ausgebaut. Der so genannte “Lips Hof” wird für Veranstaltungen und Übernachtungen genutzt, beliebt ist das etwas andere Hotel vor allem bei Familien mit Kindern. Hier gibt es auch das Feuerwehr-Museum, den Jugendraum, eine Selbstversorgerküche und einen Bücherschrank.

http://www.nrw-hagedorn.de/